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Mindestens fünf Tote bei Absturz eines Amazon‑Frachtjets am Flughafen Miami

08. September 2026

Frachtjet schlägt beim Landeanflug fehl und verursacht tödliches Inferno

Miami — Bei einem schweren Unglück am internationalen Flughafen von Miami sind am Sonntagnachmittag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, weitere fünf wurden in Krankenhäuser gebracht. Augenzeugenberichten und offiziellen Angaben zufolge schoss die Maschine beim Landeanflug über die Landebahn hinaus, kollidierte mit mehreren am Boden abgestellten Fahrzeugen und ging in Brand.

Die verunglückte Maschine, eine Boeing 767‑300, war laut Behörden auf dem Weg von San Juan in Puerto Rico und wird für Amazon Prime Air von der Frachtfluggesellschaft 21 Air betrieben. Erste Fotos und Videoaufnahmen zeigen das Flugzeug mit der Nase auf dem Boden und dem Heck nach oben geneigt; Rauch stieg aus Trümmern auf, Rettungskräfte standen in der Dämmerung im Einsatz.

Ermittler der National Transportation Safety Board NTSB sicherten den Flugschreiber; er solle noch am Montag zur Zentrale gebracht und dort ausgelesen werden, teilte eine NTSB‑Vertreterin mit. Ein Team von Dutzenden Experten werde in den kommenden Tagen die Unfallstelle untersuchen, zunächst jedoch habe die Bergung der Opfer Vorrang, hieß es.

Warum das Flugzeug beim Landeanflug über die Piste hinausschoss, ist bislang unklar. Die US‑Luftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung eingeleitet. Amazon erklärte, das Unternehmen sammele Informationen über den Hergang des Vorfalls, eine Sprecherin der Fluggesellschaft 21 Air bestätigte den Zwischenfall.

Der Flughafen wurde nach dem Absturz vorübergehend komplett gesperrt; Verkehrsminister Sean Duffy warnte vor erheblichen Verspätungen und möglichen Flugausfällen. Lokale Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf Brandbekämpfung, Verletztenversorgung und die Bergung der Toten. Angehörige wurden informiert, Kriseninterventionsteams am Ort eingesetzt.

Die Behörden baten die Öffentlichkeit um Geduld, während forensische und technische Experten die Ursache des Unglücks klären. Die Ermittlungen dürften Tage bis Wochen dauern, bevor ein vorläufiger Bericht der NTSB vorgelegt wird.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: handelsblatt.com
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