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OpenAI-Chef Altman dämpft Befürchtungen vor einer Job-Apokalypse

01. Juni 2026

KI wird nicht zur massenhaften Vernichtung von Arbeitsplätzen führen, sagt OpenAI-Chef

OpenAI-Chef Sam Altman hat bei einer Podiumsdiskussion eine deutlich zurückhaltendere Einschätzung zu den Arbeitsmarktfolgen Künstlicher Intelligenz abgegeben, als noch vor einigen Jahren erwartet worden war. Altman räumte ein, dass seine ursprünglichen Prognosen zu einem stärkeren Stellenabbau insbesondere für Berufseinsteiger und Büroarbeitsplätze nicht eingetroffen seien und bezeichnete dieses Ergebnis als willkommenes Irrtum.

Der Entwickler des populären ChatGPT betonte, dass KI zwar zunehmend Arbeitsabläufe automatisiere, die menschliche Komponente jedoch nicht vollständig zu ersetzen sei. Als Beispiel nannte er, dass er persönliche Antworten verfasse, anstatt diese vollständig einer Maschine zu überlassen. Altman warnte vor überzogenen Szenarien und sagte, er erwarte nicht die Art von «Job-Apokalypse», die in Teilen der Branche diskutiert werde.

Gleichzeitig stehen die Aussagen in einem realen Arbeitsmarktkontext, in dem große Unternehmen in den vergangenen Monaten Personalabbau angekündigt haben. Banken, Technologiekonzerne und Onlinehändler kündigten weitreichende Restrukturierungen an; der Fall illustriert, wie Automatisierung, Geschäftsmodell-Anpassungen und wirtschaftliche Faktoren zusammenspielen.

  • Altman räumt Fehler in früheren Prognosen ein und relativiert damit Schreckensszenarien.
  • Tatsächliche Entlassungen wurden bereits angekündigt, doch sie lassen sich nicht allein auf KI zurückführen.
  • Umfragen zeigen, dass viele junge Berufseinsteiger weiterhin unsicher sind: Laut einer Gallup-Erhebung bereitet KI über 70 Prozent der Generation Z Sorgen.

Fachleute fordern daher differenzierte Debatten: Es komme darauf an, die Folgen von Automatisierung gezielt zu begleiten, Weiterbildung und soziale Sicherheitsnetze auszubauen und die Verantwortung von Unternehmen bei Umstrukturierungen stärker in den Blick zu nehmen. Altmans Einordnung dämpft zwar Alarmstimmung, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit politischer und betrieblicher Antworten auf den Wandel.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: krone.at
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